Art            Lip               Welcome                  to my universe
I‘m a: singer/songwriter, multi-instrumentalist/trumpetplayer, producer/performer, photographer/visual artist, science fiction writer
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Tutorial

Der Mainstream Solist

Artikulation

Artikulation heißt: Ausdruck - Dazu wird einmal die Phrasierung benutzt (Kapitel "Rhythmik") - Dann der Sound (Kapitel "andere Mittel") - sowie die Dynamik Skalen sind relativ schnell gelernt - Rhythmik und Anschlagsdynamik sind Techniken, die ein gutes von einem langweiligen Solo unterscheiden. Ein guter Sänger / eine gute Sängerin macht diese Dinge automatisch. Er / Sie "fühlt" sie. Das liegt daran, daß der Atmungsapparat direkt mit den Gefühlszentren "verdrahtet" ist. Ich bleibe noch beim Sänger erstmal - das ist einfach zu verstehen: Jeder weiß: - Ist er zornig, dann brüllt oder kreischt er (er redet lauter und höher, der Stimmsound wird dissonanter) - Ist er niedergeschlagen, senken sich die Tonhöhe und die Lautstärke und die Stimme wird weicher im Klang - Freut er sich, wird die Stimme heller (höher und "crisper" im Klang) - Ist er zu Sex aufgelegt - nun - wir wissen alle: Da wird die ganze Skala benutzt :) Sänger haben - so sie nicht gehirntote Zombies sind - also natürliche Vorteile beim Ausdruck. Deswegen sind sie auch so schlecht ersetzbar: AUSDRUCK IST FAST ALLES !!!!!! Bläser genießen den gleichen Grundvorteil. Sie lernen schnell: die Lautstärke verändert den Sound extrem. Gitarristen, Pianisten, Keyboarder, Bassisten, Drummer: allzu oft "plecken" sie alles in gleicher Lautstärke durch. Die Pianisten und Drummer schon etwas weniger - (Ihr Instrumentarium ist von Haus aus anschlagsynamisch) aber: vor allem Ihr Gitarristen und Keyboarder: vergeßt die Anschlagsdynamik nicht ! Ein Effektgerät ist eine feine Sache und zweifellos sehr hilfreich. Wenn es die ganze Zeit gleich eingestellt ist - schon weniger. Seid der Kompressor erfunden wurde, gilt auch nicht mehr die Ausrede, man sei zu leise bei den leisen Stellen. Bassisten: Dead-Notes, Bendings, Slaps, Tapping, Flageolets: Nutzt sie Die "Guitarreros" natürlich auch! Ich gebe zu - wenn der MonitorSound auf der Bühne bescheiden ist - nehmen die Möglichkeiten rapide ab. Mix-Techniker, die Euch Sängern sagen "das macht ein professioneller Sänger alles mit der Mikrofontechnik" und Euch dann zu leise auf dem Monitor einstellen sind FAUL und UNFÄHIG. Werft sie raus! Der gute Bühnensound ist IMMER so eingestellt, daß der Sänger oder Solist gut rüberkommt. Dann muß der Rest halt leiser. Es gelten allerdings (hier zur Ehrenrettung der Tontechniker) 3 Dinge: 1. Der Sänger / die Sängerin muß bei verschieden lauten Stellen während des Vortrags selbstverständlich den Mikrofonabstand ändern. Das erleichtert dem Herrn am Mixer die Arbeit erheblich. 2. Wenn die Kollegen aus der Drum- und Draht-Instrumenten-Abteilung ihre Kisten nicht unter Lautstärekontrolle kriegen - für Drummer gibt es verschieden schwere Stöcke, für Amps gibt es PowerSoaks etc - sieht's düster aus mit dem Sound. 3. Was den Saalsound betrifft (der ist ja völlig anders als der Bühnensound): hier drehen die Mixer-Leute den Sound oft bewußt auf "sägig" und laut. Insbesondere, wenn das Publikum eher zum Saufen und Anbaggern zum Gig kam als zum Zuhören. Um's denen "ordentlich zu besorgen". Aber der Bühnensound für die Musiker - der MUSS möglichst top sein.

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Artikulation heißt: Ausdruck - Dazu wird einmal die Phrasierung benutzt (Kapitel "Rhythmik") - Dann der Sound (Kapitel "andere Mittel") - sowie die Dynamik Skalen sind relativ schnell gelernt - Rhythmik und Anschlagsdynamik sind Techniken, die ein gutes von einem langweiligen Solo unterscheiden. Ein guter Sänger / eine gute Sängerin macht diese Dinge automatisch. Er / Sie "fühlt" sie. Das liegt daran, daß der Atmungsapparat direkt mit den Gefühlszentren "verdrahtet" ist. Ich bleibe noch beim Sänger erstmal - das ist einfach zu verstehen: Jeder weiß: - Ist er zornig, dann brüllt oder kreischt er (er redet lauter und höher, der Stimmsound wird dissonanter) - Ist er niedergeschlagen, senken sich die Tonhöhe und die Lautstärke und die Stimme wird weicher im Klang - Freut er sich, wird die Stimme heller (höher und "crisper" im Klang) - Ist er zu Sex aufgelegt - nun - wir wissen alle: Da wird die ganze Skala benutzt :) Sänger haben - so sie nicht gehirntote Zombies sind - also natürliche Vorteile beim Ausdruck. Deswegen sind sie auch so schlecht ersetzbar: AUSDRUCK IST FAST ALLES !!!!!! Bläser genießen den gleichen Grundvorteil. Sie lernen schnell: die Lautstärke verändert den Sound extrem. Gitarristen, Pianisten, Keyboarder, Bassisten, Drummer: allzu oft "plecken" sie alles in gleicher Lautstärke durch. Die Pianisten und Drummer schon etwas weniger - (Ihr Instrumentarium ist von Haus aus anschlagsynamisch) aber: vor allem Ihr Gitarristen und Keyboarder: vergeßt die Anschlagsdynamik nicht ! Ein Effektgerät ist eine feine Sache und zweifellos sehr hilfreich. Wenn es die ganze Zeit gleich eingestellt ist - schon weniger. Seid der Kompressor erfunden wurde, gilt auch nicht mehr die Ausrede, man sei zu leise bei den leisen Stellen. Bassisten: Dead-Notes, Bendings, Slaps, Tapping, Flageolets: Nutzt sie Die "Guitarreros" natürlich auch! Ich gebe zu - wenn der MonitorSound auf der Bühne bescheiden ist - nehmen die Möglichkeiten rapide ab. Mix-Techniker, die Euch Sängern sagen "das macht ein professioneller Sänger alles mit der Mikrofontechnik" und Euch dann zu leise auf dem Monitor einstellen sind FAUL und UNFÄHIG. Werft sie raus! Der gute Bühnensound ist IMMER so eingestellt, daß der Sänger oder Solist gut rüberkommt. Dann muß der Rest halt leiser. Es gelten allerdings (hier zur Ehrenrettung der Tontechniker) 3 Dinge: 1. Der Sänger / die Sängerin muß bei verschieden lauten Stellen während des Vortrags selbstverständlich den Mikrofonabstand ändern. Das erleichtert dem Herrn am Mixer die Arbeit erheblich. 2. Wenn die Kollegen aus der Drum- und Draht- Instrumenten-Abteilung ihre Kisten nicht unter Lautstärekontrolle kriegen - für Drummer gibt es verschieden schwere Stöcke, für Amps gibt es PowerSoaks etc - sieht's düster aus mit dem Sound. 3. Was den Saalsound betrifft (der ist ja völlig anders als der Bühnensound): hier drehen die Mixer-Leute den Sound oft bewußt auf "sägig" und laut. Insbesondere, wenn das Publikum eher zum Saufen und Anbaggern zum Gig kam als zum Zuhören. Um's denen "ordentlich zu besorgen". Aber der Bühnensound für die Musiker - der MUSS möglichst top sein.

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