Art            Lip               Welcome                  to my universe
I‘m a: singer/songwriter, multi-instrumentalist/trumpetplayer, producer/performer, photographer/visual artist, science fiction writer
© All works and content under Creative Commons License BY NC ND

Tutorial

Der Mainstream Solist

Instrumentenspezifisches

Hier folgt jetzt alles, was ich zu den Musiker-Untergruppen zu sagen habe Es werden behandelt : - Bläser - Bassisten, Gitarristen - Drummer - Pianisten, Keyboarder - Sänger/innen Bläser Der Bläser nimmt 2 Jahre Unterricht, um sich nicht für den Rest seines Lebens mit einem rettungslos "vermurksten" Ansatz herumschlagen zu müssen. Dabei lernt er zwangsläufig, auch ein wenig nach Noten zu spielen. Falls er die Big-Band- oder Brass-Section-Karriere anstrebt, nimmt er weiter Unterricht und steigt in eine Amateur-Big-Band oder eine Anfänger- Tanzmucker-Kapelle ein und geht von da aus weiter. Falls er die Handwerker-Solisten-Karriere anstrebt, kann er versuchen, sich zum "Realbook-Klempner" ausbilden zu lassen. ("Realbook" - eine Sammlung von Jazz-Standard-Stücken ."Standards". Das meiste aus den 30er und 40er Jahren). oder: er verläßt nach 2 Jahren seinen Lehrer - dessen Versuche, ihn notenabhängig zu machen, so daß er ohne gar nicht spielen kann, sind nämlich fast immer erfolgreich. Statt dessen arbeitet er sich durch mein Solisten-Tutorial und übt zusätzlich - wie ALLE Soloaspiranten über JEGLICHES andere Material, das ihm "unter die Finger kommt" das Solieren. Wenn er da einigermaßen beweglich ist, kann er ja wieder die anderen Wege (Siehe oben) einschlagen. Jedenfalls gilt: Solist wird man nur alleine. Das sagt schon der lateinische Ursprung des Wortes - heutzutage hieße es wohl "Single" :) Bassist, Gitarrist So wie den Bläsern die Lippen und die "Schnute wehtun", leidet der Gitarrist/Bassist erst mal heftig an wunden Fingerkuppen. Glücklicherweise hat er nach einem halben Jahr Hornhaut und ist schon ziemlich weit fortgeschritten. Der Keyboarder (der höchstens Sehnenscheidenentzündung bekommen haben könnte in der Zeit), ist inzwischen sogar noch erheblich weiter gekommen - fällt dann aber oft zurück, weil er sich etwas darauf einbildet. Der Saxophonist ist in der Zeit so weit wie der Gitarrist. Der Trompeter kann noch nicht einmal jeden Ton auf seinem Instrument spielen. Weder dem Gitarristen noch dem Bassisten schaden ein bis 2 Jahre Unterricht am Anfang - am besten jeweils bei einem Rocker und bei einem Jazzer (sonst lernt er jeweils nur die Hälfte des Möglichen). Danach sollte er wissen, was er will, wie man lernt und die größten Fingersatzdummheiten umgangen haben. Außerdem weiß er jetzt Bescheid über Lagen, Voicings, Begleitrhythmen, die wichtigsten Pattern, kennt als Gitarrist wenigstens die Standardakkorde und als Bassist kann er Blues, Country und Funk spielen. Wenn er als Funkbassist nicht so gut ist, geht er in den Rockbereich. Ist er im Funkbereich gut, steht ihm auch der Weg ins Jazz- Rock-Lager offen. (Ich betrachte Rock als eine Mischung aus Country und Blues, die durch Heavy Metal und Punkeinflüsse bereichert wird. Falls es jemanden jetzt beruhigt: reine Theorie-Jazzer sind mir ein Greuel :) Unser  Gitarrist / Bassist könnte jetzt so weitermachen und dabei bleiben. Wenn er Solist werden will, wird er außerdem mein Solisten-Tutorial durcharbeiten und übt zusätzlich - wie ALLE Soloaspiranten über JEGLICHES andere Material, was ihm unter die Finger kommt, das Solieren. Der Drummer Kauft sich entweder ein "Aldi"-Schlagzeug und wurschtelt sich so durch. Geschadet hat es noch niemandem - außerdem ist Drum spielen sehr gesund. Oder: Wenn er es ernst meint, nimmt er - wie die anderen - je ein Jahr Unterricht bei einem Rocker und bei einem Jazzer. Danach ist er (zu Recht) noch jahrelang damit beschäftigt seine Rudiments zu üben. Irgendwann kann er auch den dreifach gezwirbelten schottischen Multi- Stroke-HyperStrike-Wirbel. Verteilt auf alle "Tonnen" und das ganze Set. Und - ohne Ironie - er kann den "Hyper-Dingens" tatsächlich nutzbringend anwenden. Das Einzige, was die meisten Drummer leider sehr selten lernen, aber lernen sollten, ist: Schweigen. Musikalisch. Mal bei einem kompletten Stück, mal nur passagenweise. Aber - mal aussetzen können! Auch nicht mit dem Fuß klopfen! Wer das nicht kann, dem sind einige höhere Weihen völlig verborgen. Die Voraussetzung dazu ist natürlich: Zuhören können :) Auf jeden Fall haben Drummer einen Proberaum und ein Auto und sind deshalb die Lieblingskumpel der Sänger :) Besteht Ihr die Timing-Challenge hier, Trommler ??? Ich habe selber mal 2 Jahre Drums gespielt - das ist sehr lange her. Damals habe ich - wie viele Kollegen - ein paar Wochen lang mal alles mit der linken Hand gemacht, was ich sonst als Rechtshänder mit der Rechten tun würde: Türen geöffnet, ....abgeputzt...alles! Das ist eine gute Übung für die Beidhändigkeit und ich empfehle es auch Pianisten, Gitarristen und Bassisten sowie Saxophonisten. Trompeter und Sänger benötigen es zweifellos nicht unbedingt :) Pianist und Keyboarder Der Pianist nimmt definitiv Unterricht. Bei einem Klassiker und einem Jazzer - den Rest macht er dann "mit links". Der Klassiker bringt ihm Notenlesen und Fingersätze bei. Der Jazzer hat wirklich "Ahnung" von Harmonielehre und Skalen. Den größten Teil meines Tutorials benötigt ein solcher Pianist nicht. Aber nur, wenn er auch Unterricht beim Jazzer genommen hat. War er zu lange nur beim Klassiker, kann er zwar Béla Bartók vom Blatt spielen - ist aber ohne Noten eine "arme Sau". Vielleicht schaut der Klassiker mal hier rein :) Der Keyboarder ist ein verhinderter Pianist, der irgendwo die letzten Konsequenzen nicht gezogen hat. Dafür hat er aber von 2 Dingen Ahnung: Computer und Sound. Und das ist durchaus auch wichtig. Wenn er wenigstens etwas Unterricht genossen hat, hat er zumindest keine völlig nutzlosen Fingersätze und kann beidhändig spielen, sowie etwas Notenlesen. Ist er meinen Weg auf dem Keyboard gegangen, kann er entweder fast gar nichts - oder ist wie ich spezialisiert. Der Keyboarder bringt die besten Voraussetzungen für gutklingende Kompositionen mit. Die Arrangements macht am besten der Sänger.

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Hier folgt jetzt alles, was ich zu den Musiker-Untergruppen zu sagen habe Es werden behandelt : - Bläser - Bassisten, Gitarristen - Drummer - Pianisten, Keyboarder - Sänger/innen Bläser Der Bläser nimmt 2 Jahre Unterricht, um sich nicht für den Rest seines Lebens mit einem rettungslos "vermurksten" Ansatz herumschlagen zu müssen. Dabei lernt er zwangsläufig, auch ein wenig nach Noten zu spielen. Falls er die Big-Band- oder Brass-Section-Karriere anstrebt, nimmt er weiter Unterricht und steigt in eine Amateur-Big-Band oder eine Anfänger-Tanzmucker-Kapelle ein und geht von da aus weiter. Falls er die Handwerker- Solisten-Karriere anstrebt, kann er versuchen, sich zum "Realbook-Klempner" ausbilden zu lassen. ("Realbook" - eine Sammlung von Jazz-Standard-Stücken ."Standards". Das meiste aus den 30er und 40er Jahren). oder: er verläßt nach 2 Jahren seinen Lehrer - dessen Versuche, ihn notenabhängig zu machen, so daß er ohne gar nicht spielen kann, sind nämlich fast immer erfolgreich. Statt dessen arbeitet er sich durch mein Solisten-Tutorial und übt zusätzlich - wie ALLE Soloaspiranten über JEGLICHES andere Material, das ihm "unter die Finger kommt" das Solieren. Wenn er da einigermaßen beweglich ist, kann er ja wieder die anderen Wege (Siehe oben) einschlagen. Jedenfalls gilt: Solist wird man nur alleine. Das sagt schon der lateinische Ursprung des Wortes - heutzutage hieße es wohl "Single" :) Bassist, Gitarrist So wie den Bläsern die Lippen und die "Schnute wehtun", leidet der Gitarrist/Bassist erst mal heftig an wunden Fingerkuppen. Glücklicherweise hat er nach einem halben Jahr Hornhaut und ist schon ziemlich weit fortgeschritten. Der Keyboarder (der höchstens Sehnenscheidenentzündung bekommen haben könnte in der Zeit), ist inzwischen sogar noch erheblich weiter gekommen - fällt dann aber oft zurück, weil er sich etwas darauf einbildet. Der Saxophonist ist in der Zeit so weit wie der Gitarrist. Der Trompeter kann noch nicht einmal jeden Ton auf seinem Instrument spielen. Weder dem Gitarristen noch dem Bassisten schaden ein bis 2 Jahre Unterricht am Anfang - am besten jeweils bei einem Rocker und bei einem Jazzer (sonst lernt er jeweils nur die Hälfte des Möglichen). Danach sollte er wissen, was er will, wie man lernt und die größten Fingersatzdummheiten umgangen haben. Außerdem weiß er jetzt Bescheid über Lagen, Voicings, Begleitrhythmen, die wichtigsten Pattern, kennt als Gitarrist wenigstens die Standardakkorde und als Bassist kann er Blues, Country und Funk spielen. Wenn er als Funkbassist nicht so gut ist, geht er in den Rockbereich. Ist er im Funkbereich gut, steht ihm auch der Weg ins Jazz- Rock-Lager offen. (Ich betrachte Rock als eine Mischung aus Country und Blues, die durch Heavy Metal und Punkeinflüsse bereichert wird. Falls es jemanden jetzt beruhigt: reine Theorie-Jazzer sind mir ein Greuel :) Unser  Gitarrist / Bassist könnte jetzt so weitermachen und dabei bleiben. Wenn er Solist werden will, wird er außerdem mein Solisten-Tutorial durcharbeiten und übt zusätzlich - wie ALLE Soloaspiranten über JEGLICHES andere Material, was ihm unter die Finger kommt, das Solieren. Der Drummer Kauft sich entweder ein "Aldi"- Schlagzeug und wurschtelt sich so durch. Geschadet hat es noch niemandem - außerdem ist Drum spielen sehr gesund. Oder: Wenn er es ernst meint, nimmt er - wie die anderen - je ein Jahr Unterricht bei einem Rocker und bei einem Jazzer. Danach ist er (zu Recht) noch jahrelang damit beschäftigt seine Rudiments zu üben. Irgendwann kann er auch den dreifach gezwirbelten schottischen Multi-Stroke- HyperStrike-Wirbel. Verteilt auf alle "Tonnen" und das ganze Set. Und - ohne Ironie - er kann den "Hyper-Dingens" tatsächlich nutzbringend anwenden. Das Einzige, was die meisten Drummer leider sehr selten lernen, aber lernen sollten, ist: Schweigen. Musikalisch. Mal bei einem kompletten Stück, mal nur passagenweise. Aber - mal aussetzen können! Auch nicht mit dem Fuß klopfen! Wer das nicht kann, dem sind einige höhere Weihen völlig verborgen. Die Voraussetzung dazu ist natürlich: Zuhören können :) Auf jeden Fall haben Drummer einen Proberaum und ein Auto und sind deshalb die Lieblingskumpel der Sänger :) Besteht Ihr die Timing- Challenge hier, Trommler ??? Ich habe selber mal 2 Jahre Drums gespielt - das ist sehr lange her. Damals habe ich - wie viele Kollegen - ein paar Wochen lang mal alles mit der linken Hand gemacht, was ich sonst als Rechtshänder mit der Rechten tun würde: Türen geöffnet, ....abgeputzt...alles! Das ist eine gute Übung für die Beidhändigkeit und ich empfehle es auch Pianisten, Gitarristen und Bassisten sowie Saxophonisten. Trompeter und Sänger benötigen es zweifellos nicht unbedingt :) Pianist und Keyboarder Der Pianist nimmt definitiv Unterricht. Bei einem Klassiker und einem Jazzer - den Rest macht er dann "mit links". Der Klassiker bringt ihm Notenlesen und Fingersätze bei. Der Jazzer hat wirklich "Ahnung" von Harmonielehre und Skalen. Den größten Teil meines Tutorials benötigt ein solcher Pianist nicht. Aber nur, wenn er auch Unterricht beim Jazzer genommen hat. War er zu lange nur beim Klassiker, kann er zwar Béla Bartók vom Blatt spielen - ist aber ohne Noten eine "arme Sau". Vielleicht schaut der Klassiker mal hier rein :) Der Keyboarder ist ein verhinderter Pianist, der irgendwo die letzten Konsequenzen nicht gezogen hat. Dafür hat er aber von 2 Dingen Ahnung: Computer und Sound. Und das ist durchaus auch wichtig. Wenn er wenigstens etwas Unterricht genossen hat, hat er zumindest keine völlig nutzlosen Fingersätze und kann beidhändig spielen, sowie etwas Notenlesen. Ist er meinen Weg auf dem Keyboard gegangen, kann er entweder fast gar nichts - oder ist wie ich spezialisiert. Der Keyboarder bringt die besten Voraussetzungen für gutklingende Kompositionen mit. Die Arrangements macht am besten der Sänger.

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