Art            Lip               Welcome                  to my universe
I‘m a: singer/songwriter, multi-instrumentalist/trumpetplayer, producer/performer, photographer/visual artist, science fiction writer
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Tutorial

Der Mainstream Solist

Abgefahrenes

Hier geht es um das Thema Outside spielen. Da das wirklich ein Thema für Fortgeschrittene ist, werden eventuell neue Begriffe hier nicht erklärt. Am gebräuchlisten im Outside-Spiel ist es: Nicht-Leitereigene - also Intervalle mit konstanter Struktur - parallel zu verschieben: Beispiel: C | C# | D dann C# | D | D# dann D | D# | E etc (Das war chromatisch). Wie alle anderen Parallelverschiebungen auch, funktioniert das sowohl (wie im Beispiel) aufwärts als auch abwärts. Statt der (triolischen) Dreiergruppen aus dem Beispiel kann man natürlich auch (binäre) 2er- und 4er-Gruppen nehmen. Das funktioniert mit allen Intervallen. Am wenigsten gewöhnungsbedürftig klingen dabei Halbtöne, Ganztöne, Quarten und Quinten. Der Tritonus ist natürlich auch beliebt. Der Lernaufwand für Gitarristen ist hier gering - deshalb machen diese das auch in der Realität am häufigsten. Alle andern müssen "mächtig dafür ackern". Am leichtesten zu Erlernen ist da noch chromatisch. nächste Möglichkeit: die Technik stellt uns den Harmonizer zur Verfügung, der das für uns macht (das wird allerdings schnell langweilig). weitere Möglichkeiten: - es wird einfach die gegebene Tonart komplett während des Solos um einen Halbton verschoben - genau das Gleiche wird gemacht, aber in der Variante, diese Verschiebung wiederum laufend zu verschieben In 2.Fall empfehle ich, Tongruppen von nicht größer als 3 oder 4 Tönen zu verwenden. Und nun noch einige wichtige generelle Hinweise zum Outside-Spielen: wenn der Spieler möchte, daß es sich nicht "falsch", sondern interessant und elegant anhört: muß er das Inside-Spiel beherrschen !!! Denn: Outside-Spielen klingt nur passagenweise gut: spielt man es über eine Harmoniefolge - so muß man spätestens beim Wechsel der Tonalität (also bei einer Modulation) punktgenau mit einem Ton des neuen Harmonieraums enden. Den Inside-Ton sollte man auch durch größere Länge oder mehr Forte betonen. Von da aus kann man dann durchaus - transponiert auf den neuen Background - mit dem angefangenen Spiel weitermachen. Ansonsten vermeide man beim Outsidespielen die "1" (die Riffs nicht dort ((auf der "1")) einsetzen oder enden lassen, insbesondere nicht mit einem längeren Ton) oder spiele die "1" Inside. Das gleiche gilt auch für andere "schwere" Zeiten, bei denen die Harmonie moduliert. Wenn also die Modulation auf z. B der "3" erfolgt (kein seltener Fall), muß man sofort kurz Inside gehen. Trotz allem gerade Gesagten gilt aber natürlich trotzdem: Alles ist möglich. Benutzt Eure Ohren :)

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Hier geht es um das Thema Outside spielen. Da das wirklich ein Thema für Fortgeschrittene ist, werden eventuell neue Begriffe hier nicht erklärt. Am gebräuchlisten im Outside- Spiel ist es: Nicht-Leitereigene - also Intervalle mit konstanter Struktur - parallel zu verschieben: Beispiel: C | C# | D dann C# | D | D# dann D | D# | E etc (Das war chromatisch). Wie alle anderen Parallelverschiebungen auch, funktioniert das sowohl (wie im Beispiel) aufwärts als auch abwärts. Statt der (triolischen) Dreiergruppen aus dem Beispiel kann man natürlich auch (binäre) 2er- und 4er- Gruppen nehmen. Das funktioniert mit allen Intervallen. Am wenigsten gewöhnungsbedürftig klingen dabei Halbtöne, Ganztöne, Quarten und Quinten. Der Tritonus ist natürlich auch beliebt. Der Lernaufwand für Gitarristen ist hier gering - deshalb machen diese das auch in der Realität am häufigsten. Alle andern müssen "mächtig dafür ackern". Am leichtesten zu Erlernen ist da noch chromatisch. nächste Möglichkeit: die Technik stellt uns den Harmonizer zur Verfügung, der das für uns macht (das wird allerdings schnell langweilig). weitere Möglichkeiten: - es wird einfach die gegebene Tonart komplett während des Solos um einen Halbton verschoben - genau das Gleiche wird gemacht, aber in der Variante, diese Verschiebung wiederum laufend zu verschieben In 2.Fall empfehle ich, Tongruppen von nicht größer als 3 oder 4 Tönen zu verwenden. Und nun noch einige wichtige generelle Hinweise zum Outside-Spielen: wenn der Spieler möchte, daß es sich nicht "falsch", sondern interessant und elegant anhört: muß er das Inside-Spiel beherrschen !!! Denn: Outside-Spielen klingt nur passagenweise gut: spielt man es über eine Harmoniefolge - so muß man spätestens beim Wechsel der Tonalität (also bei einer Modulation) punktgenau mit einem Ton des neuen Harmonieraums enden. Den Inside-Ton sollte man auch durch größere Länge oder mehr Forte betonen. Von da aus kann man dann durchaus - transponiert auf den neuen Background - mit dem angefangenen Spiel weitermachen. Ansonsten vermeide man beim Outsidespielen die "1" (die Riffs nicht dort ((auf der "1")) einsetzen oder enden lassen, insbesondere nicht mit einem längeren Ton) oder spiele die "1" Inside. Das gleiche gilt auch für andere "schwere" Zeiten, bei denen die Harmonie moduliert. Wenn also die Modulation auf z. B der "3" erfolgt (kein seltener Fall), muß man sofort kurz Inside gehen. Trotz allem gerade Gesagten gilt aber natürlich trotzdem: Alles ist möglich. Benutzt Eure Ohren :)

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