Art            Lip               Welcome                  to my universe
I‘m a: singer/songwriter, multi-instrumentalist/trumpetplayer, producer/performer, photographer/visual artist, science fiction writer
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Tutorial

Der Mainstream Solist

Üben für Fortgeschrittene

Es gibt zweifellos viele Wege, die nach Rom führen - aber einige sind doch sehr lang. Ich persönlich habe bis dato immer eine Mischung aus "mich an meine Rezepte hier halten" und "sie mißachten" eingehalten. Nachdem ich mich jetzt aber seit einiger Zeit konsequent an sie halte, kann ich nur sagen: ich bin in einem halben Jahr 20x besser geworden, als stufenweise über Jahrzehnte. Das nur schon mal als Vorwort. Es ist doch so : Ein gutes, spannendes, abwechslungsreiches Solo besteht aus langen Noten, mittelschnellen Riffs und einigen eingestreuten Wachmachern in Highspeed. Außerdem ist es immer ein Unterschied, ob man nur eine Passage füllen muß, der ob man eine Melodie/ein Thema macht - und wenn man das hat - ob man es im Solo zitiert oder nicht. Also habe ich mir relativ früh ein paar Tricks für Gimmicks zugelegt und bin ansonsten lange auf hohem Niveau stehen geblieben. Ich weiß noch, wie es früher auf dem Keyboard beim Üben war - und das geht jedem so: Man weiß, man muß auch diese "schnellen Dinger" spielen, also wird man immer schneller. Das Ergebnis: es wird alles mit schnelleren Riffs "zugepflastert" - man ist in einem richtigen Riff-Sumpf. Und die Spannung geht dahin! Aus dieser Phase muß man sich unbedingt befreien - 50% der Musiker bleiben ihr Leben lang in ihr stecken. Auf dem Keyboard ist es mir gelungen - schon vor Jahren. Auf der Trompete bin ich auf einigen Gebieten immer gerade dabei, diese Phase zu überwinden, bei Skalen, Riffs etc, die ich noch nicht zu meiner Zufriedenheit "draufhab", stecke ich noch in dieser Phase fest. Und auf anderen Teil-Terrains habe ich es bereits geschafft. Ein Instrument zu üben ist wie Autofahren lernen. Am Anfang kann man nicht kuppeln oder verwechselt sogar Gas und Bremse, alles ruckelt und dauernd ist man in einer Streßsituation, weil man auch noch auf den Schilderwald und den Rest der Menschheit Rücksicht nehmen muß. Vor allem aber auf den Tyrannen an der Seite - den Fahrlehrer, der mehr Geld bekommt, wenn er seinen Schüler durch die Prüfung "rasseln" läßt. Weil er dann noch mehr Stunden geben kann. Diese "Typen" halten ein unschuldiges Opfer wirklich vom bestmöglichen Lernen ab! Jedenfalls sehr viele. Ehrenwerte Menschen soll es ja auch geben. Die Phase 1 (bei jeder Art von Lernen - wir bleiben aber noch kurz beim Autofahren) ist hart, dann kommt der jugendliche Möchtegern-Rennfahrer in den " ich kann alles Wahn" (Phase 2) und dann wird man gelassener (Phase 3) und schließlich richtig gut (Phase 4). Zurück zum Musiker: Wer Skalen noch gar nicht beherrscht - ich wiederhole wie ein Mantra: in allen Tonarten (!!) - steckt in Phase 1. Danach kommt man in die Phase, in der man alles mit schnellen Riffs "platt macht" (Phase 2), dann befreit man sich daraus mit selbstauferlegter Gewalt am Anfang, danach mit Gelassenheit (Phase 3) und dann: ist man TOP (!!!) (Phase 4) Für den fortgeschrittenen Musiker geht es also darum, von Phase 2 in Phase 3 zu kommen - sonst ist alles umsonst. Wer ehrlich zu sich selbst ist, erinnert sich vielleicht daran - am Anfang waren trotz geringerer Fähigkeiten auf dem Instrument einige Dinge "cooler" und diese Aufnahmen hält man heilig (zu Recht). Vorausgesetzt, man hat überhaupt Aufnahmen davon :) Danach hat man sich leider oft im Schnell-Riff-Dickicht verlaufen. Problem erkannt? Problem lösen!! Und jetzt erzähle ich einmal, wie ich übe: Wenn ich geistig in Top-Form bin (wann das ist - das weiß jeder von sich selbst hoffentlich am Besten) - gehe ich an die Pflichtübung - also das Neue, an dem ich noch viel arbeiten muß. Ich habe mir dafür natürlich ein spezielles Übungspattern erstellt. Nehmen wir an, ich lerne gerade, mich in Harmonisch Moll ungezwungener zu bewegen. Das heißt: die Riffs sind eigentlich schon da - jetzt ist die Geläufigkeit "dran". Bei der Trompete ergibt sich die instrumentenspezifische Hürde, daß der Kraftaufwand in den oberen Lagen fast zwanzig mal größer ist, als in den unteren. (Bei Sängern ist das natürlich auch so - wobei das auch vom Gesangsstil abhängt. Wer die ganze Expressivitäts-Skala vom Hauchen bis zum Soul-Powern auffahren will, muß seine Kraft jedenfalls einteilen. Ich rede hier bewußt nicht von Opernsängern - der dort übliche Gesangsstil hat sich im Mittelalter entwickelt. Da es damals keine Lautsprecher gab, waren die Sänger gezwungen, die Säle mit der Kraft ihrer Stimme zu füllen und entwickelten dafür eine Gesangstechnik, die in Opernhäusern heute noch kultiviert wird. Wir erinnern uns (teilweise sehr peinlich berührt): das gleiche Gesetz (Stimmfülle um jeden Preis) galt auch für Redner, deren Auftritte in den Anfängen des Rundfunks daher besonders theatralisch "rüberkamen"). Also spielt man als Trompeter immer relativ schnell flüssig in den unteren Lagen - in den oberen muß man jeden Tag um jedes Riff kämpfen. Dazu kommt natürlich, daß die oberen Lagen der Steigerung dienen - sie werden also sowieso spärlicher eingesetzt. Sobald also die unteren Lagen laufen, wird danach um die oberen 20x so lange gekämpft - mindestens. Also wird die Kraft beim Üben zwangsläufig eingeteilt: 10 Minuten warmspielen in den leichten Lagen - 5 Minuten obere Lage. Pause. Man kann ja auch nicht den ganzen Tag 100m-Lauf üben - nicht ununterbrochen. Nächste Tonart. Die "läuft" noch nicht so, von der einzuteilenden Kraft ist bereits einges verbraucht. Also: leichte Lagen 10 Minuten. Und dann noch mal 10 Minuten in die nächste Tonart. Wenn ich beim nächsten Mal weiterübe, fange ich mit der zweiten Tonart an, gehe auch in die oberen Lagen, Rest "wie gehabt". Auf diese Weise spiele ich alle Tonarten 2x pro Woche durch. Dabei wird das, was man kann, kürzer geübt und das, was man nicht kann, erheblich länger! Break: Ich mache eine Pause und etwas völlig Anderes. Spät abends um 10 Uhr am gleichen Tag habe ich Lust, noch ein bißchen frei zu spielen. Ich übe natürlich mit Dämpfer - sonst wäre das kaum möglich in der Wohnung ;) Meine 750 HipHop-Beats aus dem Internetradio warten. Beim letzten Mal habe ich mir aufgeschrieben, welches der letzte Track war. Ich gehe den nächsten an und spiele, "wie mir der Schnabel gewachsen ist" :) Jetzt kommt etwas W i c h t i g e s - bei den Pflichtübungen war das selbstverständlich genauso - ich habe es da aber nicht erwähnt: Ich verspiele mich selbstverständlich - immer wieder! Ich kann ja nicht 750 Stücke auswendig! Viele HipHopSachen klingen natürlich ähnlich - aber bei den "Dingern" aus den Kellern New Yorks - da gibt es schon extreme Unterschiede. Okay: Verspielt. Stop !!!!!! Dieses, genau dieses, zufällig spontan entstandene Riff - wird jetzt geübt! Es wurde in meinem Kopf wesentlich schneller abgespult, als meine Finger folgen konnten? Dann wird es so lange i m m er l a n g s a m e r gespielt bis es s a u b e r s i t z t  !!!!!!!!!!!!! Wie wichtig das ist, kann ich gar nicht oft genug betonen! Wenn es dann in einem Tempo sitzt, wird es so lange immer schneller gespielt, bis es dem ursprünglichen Zieltempo entspricht. Und wenn sich dabei herausstellt, daß alles funktioniert - nur die eine Stelle im Riff nicht - dann geht es wieder zurück ins Langsame! Ich höre nicht auf, bevor ich das Riff nicht 5x hintereinander ohne Fehler gespielt habe! Erst d a n n - wird wieder frei weiter gespielt. Also - ich zähle noch mal sämtliche - das Üben betreffende - Punkte auf und ziehe das Resümee: - regelmäßiges Üben bei geringerem Zeitaufwand ist besser, als gelegentliches mit großem Zeitaufwand - neu zu Erlernendes wird so langsam geübt, bis es sauber läuft - wenn man an einem Tag das Zieltempo nicht erreicht - dann an einem anderen - aber  s a u b e r ! - beim freien Improvisieren gibt es keine Grenzen :  neben den altbekannten Riffs werden dabei ständig neue erfunden,  wie sie gerade passen -  es werden auch ständig Sachen ausprobiert,  die man noch nie ausprobiert hat. Und wenn die dann gut sind und nicht flüssig "laufen": wird nicht darüber hinweggegangen. Es wird dann exakt  d a s  geübt. Alles andere in diesem Tutorial ist "für die Katz" - wenn nicht richtig geübt wird.

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Der Mainstream Solist

Üben für Fortgeschrittene

Es gibt zweifellos viele Wege, die nach Rom führen - aber einige sind doch sehr lang. Ich persönlich habe bis dato immer eine Mischung aus "mich an meine Rezepte hier halten" und "sie mißachten" eingehalten. Nachdem ich mich jetzt aber seit einiger Zeit konsequent an sie halte, kann ich nur sagen: ich bin in einem halben Jahr 20x besser geworden, als stufenweise über Jahrzehnte. Das nur schon mal als Vorwort. Es ist doch so : Ein gutes, spannendes, abwechslungsreiches Solo besteht aus langen Noten, mittelschnellen Riffs und einigen eingestreuten Wachmachern in Highspeed. Außerdem ist es immer ein Unterschied, ob man nur eine Passage füllen muß, der ob man eine Melodie/ein Thema macht - und wenn man das hat - ob man es im Solo zitiert oder nicht. Also habe ich mir relativ früh ein paar Tricks für Gimmicks zugelegt und bin ansonsten lange auf hohem Niveau stehen geblieben. Ich weiß noch, wie es früher auf dem Keyboard beim Üben war - und das geht jedem so: Man weiß, man muß auch diese "schnellen Dinger" spielen, also wird man immer schneller. Das Ergebnis: es wird alles mit schnelleren Riffs "zugepflastert" - man ist in einem richtigen Riff-Sumpf. Und die Spannung geht dahin! Aus dieser Phase muß man sich unbedingt befreien - 50% der Musiker bleiben ihr Leben lang in ihr stecken. Auf dem Keyboard ist es mir gelungen - schon vor Jahren. Auf der Trompete bin ich auf einigen Gebieten immer gerade dabei, diese Phase zu überwinden, bei Skalen, Riffs etc, die ich noch nicht zu meiner Zufriedenheit "draufhab", stecke ich noch in dieser Phase fest. Und auf anderen Teil-Terrains habe ich es bereits geschafft. Ein Instrument zu üben ist wie Autofahren lernen. Am Anfang kann man nicht kuppeln oder verwechselt sogar Gas und Bremse, alles ruckelt und dauernd ist man in einer Streßsituation, weil man auch noch auf den Schilderwald und den Rest der Menschheit Rücksicht nehmen muß. Vor allem aber auf den Tyrannen an der Seite - den Fahrlehrer, der mehr Geld bekommt, wenn er seinen Schüler durch die Prüfung "rasseln" läßt. Weil er dann noch mehr Stunden geben kann. Diese "Typen" halten ein unschuldiges Opfer wirklich vom bestmöglichen Lernen ab! Jedenfalls sehr viele. Ehrenwerte Menschen soll es ja auch geben. Die Phase 1 (bei jeder Art von Lernen - wir bleiben aber noch kurz beim Autofahren) ist hart, dann kommt der jugendliche Möchtegern-Rennfahrer in den " ich kann alles Wahn" (Phase 2) und dann wird man gelassener (Phase 3) und schließlich richtig gut (Phase 4). Zurück zum Musiker: Wer Skalen noch gar nicht beherrscht - ich wiederhole wie ein Mantra: in allen Tonarten (!!) - steckt in Phase 1. Danach kommt man in die Phase, in der man alles mit schnellen Riffs "platt macht" (Phase 2), dann befreit man sich daraus mit selbstauferlegter Gewalt am Anfang, danach mit Gelassenheit (Phase 3) und dann: ist man TOP (!!!) (Phase 4) Für den fortgeschrittenen Musiker geht es also darum, von Phase 2 in Phase 3 zu kommen - sonst ist alles umsonst. Wer ehrlich zu sich selbst ist, erinnert sich vielleicht daran - am Anfang waren trotz geringerer Fähigkeiten auf dem Instrument einige Dinge "cooler" und diese Aufnahmen hält man heilig (zu Recht). Vorausgesetzt, man hat überhaupt Aufnahmen davon :) Danach hat man sich leider oft im Schnell-Riff-Dickicht verlaufen. Problem erkannt? Problem lösen!! Und jetzt erzähle ich einmal, wie ich übe: Wenn ich geistig in Top-Form bin (wann das ist - das weiß jeder von sich selbst hoffentlich am Besten) - gehe ich an die Pflichtübung - also das Neue, an dem ich noch viel arbeiten muß. Ich habe mir dafür natürlich ein spezielles Übungspattern erstellt. Nehmen wir an, ich lerne gerade, mich in Harmonisch Moll ungezwungener zu bewegen. Das heißt: die Riffs sind eigentlich schon da - jetzt ist die Geläufigkeit "dran". Bei der Trompete ergibt sich die instrumentenspezifische Hürde, daß der Kraftaufwand in den oberen Lagen fast zwanzig mal größer ist, als in den unteren. (Bei Sängern ist das natürlich auch so - wobei das auch vom Gesangsstil abhängt. Wer die ganze Expressivitäts-Skala vom Hauchen bis zum Soul- Powern auffahren will, muß seine Kraft jedenfalls einteilen. Ich rede hier bewußt nicht von Opernsängern - der dort übliche Gesangsstil hat sich im Mittelalter entwickelt. Da es damals keine Lautsprecher gab, waren die Sänger gezwungen, die Säle mit der Kraft ihrer Stimme zu füllen und entwickelten dafür eine Gesangstechnik, die in Opernhäusern heute noch kultiviert wird. Wir erinnern uns (teilweise sehr peinlich berührt): das gleiche Gesetz (Stimmfülle um jeden Preis) galt auch für Redner, deren Auftritte in den Anfängen des Rundfunks daher besonders theatralisch "rüberkamen"). Also spielt man als Trompeter immer relativ schnell flüssig in den unteren Lagen - in den oberen muß man jeden Tag um jedes Riff kämpfen. Dazu kommt natürlich, daß die oberen Lagen der Steigerung dienen - sie werden also sowieso spärlicher eingesetzt. Sobald also die unteren Lagen laufen, wird danach um die oberen 20x so lange gekämpft - mindestens. Also wird die Kraft beim Üben zwangsläufig eingeteilt: 10 Minuten warmspielen in den leichten Lagen - 5 Minuten obere Lage. Pause. Man kann ja auch nicht den ganzen Tag 100m-Lauf üben - nicht ununterbrochen. Nächste Tonart. Die "läuft" noch nicht so, von der einzuteilenden Kraft ist bereits einges verbraucht. Also: leichte Lagen 10 Minuten. Und dann noch mal 10 Minuten in die nächste Tonart. Wenn ich beim nächsten Mal weiterübe, fange ich mit der zweiten Tonart an, gehe auch in die oberen Lagen, Rest "wie gehabt". Auf diese Weise spiele ich alle Tonarten 2x pro Woche durch. Dabei wird das, was man kann, kürzer geübt und das, was man nicht kann, erheblich länger! Break: Ich mache eine Pause und etwas völlig Anderes. Spät abends um 10 Uhr am gleichen Tag habe ich Lust, noch ein bißchen frei zu spielen. Ich übe natürlich mit Dämpfer - sonst wäre das kaum möglich in der Wohnung ;) Meine 750 HipHop-Beats aus dem Internetradio warten. Beim letzten Mal habe ich mir aufgeschrieben, welches der letzte Track war. Ich gehe den nächsten an und spiele, "wie mir der Schnabel gewachsen ist" :) Jetzt kommt etwas W i c h t i g e s - bei den Pflichtübungen war das selbstverständlich genauso - ich habe es da aber nicht erwähnt: Ich verspiele mich selbstverständlich - immer wieder! Ich kann ja nicht 750 Stücke auswendig! Viele HipHopSachen klingen natürlich ähnlich - aber bei den "Dingern" aus den Kellern New Yorks - da gibt es schon extreme Unterschiede. Okay: Verspielt. Stop !!!!!! Dieses, genau dieses, zufällig spontan entstandene Riff - wird jetzt geübt! Es wurde in meinem Kopf wesentlich schneller abgespult, als meine Finger folgen konnten? Dann wird es so lange i m m er l a n g s a m e r gespielt bis es s a u b e r s i t z t  !!!!!!!!!!!!! Wie wichtig das ist, kann ich gar nicht oft genug betonen! Wenn es dann in einem Tempo sitzt, wird es so lange immer schneller gespielt, bis es dem ursprünglichen Zieltempo entspricht. Und wenn sich dabei herausstellt, daß alles funktioniert - nur die eine Stelle im Riff nicht - dann geht es wieder zurück ins Langsame! Ich höre nicht auf, bevor ich das Riff nicht 5x hintereinander ohne Fehler gespielt habe! Erst d a n n - wird wieder frei weiter gespielt. Also - ich zähle noch mal sämtliche - das Üben betreffende - Punkte auf und ziehe das Resümee: - regelmäßiges Üben bei geringerem Zeitaufwand ist besser, als gelegentliches mit großem Zeitaufwand - neu zu Erlernendes wird so langsam geübt, bis es sauber läuft - wenn man an einem Tag das Zieltempo nicht erreicht - dann an einem anderen - aber  s a u b e r ! - beim freien Improvisieren gibt es keine Grenzen :  neben den altbekannten Riffs werden dabei ständig neue erfunden,  wie sie gerade passen -  es werden auch ständig Sachen ausprobiert,  die man noch nie ausprobiert hat. Und wenn die dann gut sind und nicht flüssig "laufen": wird nicht darüber hinweggegangen. Es wird dann exakt  d a s  geübt. Alles andere in diesem Tutorial ist "für die Katz" - wenn nicht richtig geübt wird.

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