Art            Lip               Welcome                  to my universe
I‘m a: singer/songwriter, multi-instrumentalist/trumpetplayer, producer/performer, photographer/visual artist, science fiction writer
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Tutorial

Der Mainstream Solist

Wie man übt

Das Üben und Neu-Erlernen Aus welchen Quellen man auch musikalisch lernt und unabhängig davon, ob man klassisch, "Berkeley-Jazz-mäßig" oder autodidaktisch an die Sache geht: Es gibt biologische Gesetze für unsere Gehirnhardware. Der Mensch lernt durch Wiederholung und er ist nur begrenzt aufnahmefähig. Das hat Folgen: 1. Es ist relativ wenig effektiv, ab und zu mal zu Lernen/Üben und dabei nach dem Motto - "oh Shit - jetzt habe ich wieder lange nichts gemacht, dafür übe ich heute 5 Stunden" vorzugehen. Es ist ERWIESEN, daß regelmäßig eine Viertelstunde lang üben mehr bringt, als die ganzen Viertelstunden zusammen an einem Tag in der Woche "mal eben schnell nachzuholen". Das Gehirn ist nämlich nur begrenzt aufnahmefähig - bereits nach einer Viertelstunde läßt die Aufnahme-Kapazität für radikal Neues stark nach. Dies hängt damit zusammen, daß die Erfahrungen aus dem Kurzzeitgedächtnis ins biochemische Neuronalgedächtnis wandern müssen. Unter anderem benötigt man dazu Nahrung, Schlaf und Zeit. Das war jetzt eine SEHR stark vereinfachte Darstellung der organischen Zusammenhänge. Personen, die schon Jahre lang üben, sind im Vorteil beim Neuerlernen, da man das Erlernen lernen und trainieren kann. Ihr Gedächtnis hat bereits sehr viele tief ausgetretene Neuronal-Verknüpfungs-Trampelpfade als feste Verdrahtung erhalten über die Jahre. Im zu erlernenden Feld. Daher können sie effektiv länger üben. Und lernen mehr :) 2. Alle Übungen für Neugelerntes sind in langsamem Tempo durchzuführen. Schneller wird man später automatisch. Aber wenn erst die falsche Timing-Phrasierung oder der falsche Fingersatz etc eingeübt sind, sind sie bereits dermaßen tief ins Gedächtnis eingebrannt, daß der Aufwand, die Fehler wieder loszuwerden, 20 -200 mal so hoch ist, als wenn gleich richtig gelernt wird. 3. Das Ziel dieses Tutorials ist es ja, den intuitiven Solisten zu erhalten! Der kann idealerweise alles spielen, was er gerade im Kopf hat und es sofort umsetzen. Um das zu erreichen, lernt er im Rahmen des Übungsplans jeden Tag etwas völlig Neues - dafür reicht ein kleiner Zeitanteil. Nach Erfüllung dieses nun einmal manchmal langweiligen und anstrengenden Pensums improvisiert er. Und zwar über jede Quelle, die zur Verfügung steht! Lernziele, zusammengefaßt: eher kurz, aber regelmäßig üben, statt lange und selten alles erst langsam, aber dafür gleich richtig üben einen kleineren, aber festen Anteil für die "Pflicht" einplanen danach über jede Quelle improvisieren, die zur Verfügung steht. Übungsquellen: Sehr gut eignet sich jede Art von Hip-Hop (amerikanischer, schwarzer Hip- Hop, aus den vielen Internet-Radios) Zum Blues üben eignet sich logischerweise Blues (möglichst alte, afro- amerikanische Aufnahmen) jegliche Art von Minimalbeat, House etc, die nur Beats sind (Internetradio etc) jegliche Art von Musik in der Stilrichtung, die man hauptsächlich anstrebt Das Programm der Band, in der man spielt.          Hier empfehle ich regelmäßiges Mitschneiden der Proben.          So hat man immer den Überblick über das Arrangement, weiß, was die anderen machen und kann sich selbst kontrollieren.

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Das Üben und Neu-Erlernen Aus welchen Quellen man auch musikalisch lernt und unabhängig davon, ob man klassisch, "Berkeley-Jazz- mäßig" oder autodidaktisch an die Sache geht: Es gibt biologische Gesetze für unsere Gehirnhardware. Der Mensch lernt durch Wiederholung und er ist nur begrenzt aufnahmefähig. Das hat Folgen: 1. Es ist relativ wenig effektiv, ab und zu mal zu Lernen/Üben und dabei nach dem Motto - "oh Shit - jetzt habe ich wieder lange nichts gemacht, dafür übe ich heute 5 Stunden" vorzugehen. Es ist ERWIESEN, daß regelmäßig eine Viertelstunde lang üben mehr bringt, als die ganzen Viertelstunden zusammen an einem Tag in der Woche "mal eben schnell nachzuholen". Das Gehirn ist nämlich nur begrenzt aufnahmefähig - bereits nach einer Viertelstunde läßt die Aufnahme-Kapazität für radikal Neues stark nach. Dies hängt damit zusammen, daß die Erfahrungen aus dem Kurzzeitgedächtnis ins biochemische Neuronalgedächtnis wandern müssen. Unter anderem benötigt man dazu Nahrung, Schlaf und Zeit. Das war jetzt eine SEHR stark vereinfachte Darstellung der organischen Zusammenhänge. Personen, die schon Jahre lang üben, sind im Vorteil beim Neuerlernen, da man das Erlernen lernen und trainieren kann. Ihr Gedächtnis hat bereits sehr viele tief ausgetretene Neuronal- Verknüpfungs-Trampelpfade als feste Verdrahtung erhalten über die Jahre. Im zu erlernenden Feld. Daher können sie effektiv länger üben. Und lernen mehr :) 2. Alle Übungen für Neugelerntes sind in langsamem Tempo durchzuführen. Schneller wird man später automatisch. Aber wenn erst die falsche Timing-Phrasierung oder der falsche Fingersatz etc eingeübt sind, sind sie bereits dermaßen tief ins Gedächtnis eingebrannt, daß der Aufwand, die Fehler wieder loszuwerden, 20 -200 mal so hoch ist, als wenn gleich richtig gelernt wird. 3. Das Ziel dieses Tutorials ist es ja, den intuitiven Solisten zu erhalten! Der kann idealerweise alles spielen, was er gerade im Kopf hat und es sofort umsetzen. Um das zu erreichen, lernt er im Rahmen des Übungsplans jeden Tag etwas völlig Neues - dafür reicht ein kleiner Zeitanteil. Nach Erfüllung dieses nun einmal manchmal langweiligen und anstrengenden Pensums improvisiert er. Und zwar über jede Quelle, die zur Verfügung steht! Lernziele, zusammengefaßt: eher kurz, aber regelmäßig üben, statt lange und selten alles erst langsam, aber dafür gleich richtig üben einen kleineren, aber festen Anteil für die "Pflicht" einplanen danach über jede Quelle improvisieren, die zur Verfügung steht. Übungsquellen: Sehr gut eignet sich jede Art von Hip-Hop (amerikanischer, schwarzer Hip-Hop, aus den vielen Internet-Radios) Zum Blues üben eignet sich logischerweise Blues (möglichst alte, afro- amerikanische Aufnahmen) jegliche Art von Minimalbeat, House etc, die nur Beats sind (Internetradio etc) jegliche Art von Musik in der Stilrichtung, die man hauptsächlich anstrebt Das Programm der Band, in der man spielt.          Hier empfehle ich regelmäßiges Mitschneiden der Proben.          So hat man immer den Überblick über das Arrangement, weiß, was die anderen machen und kann sich selbst kontrollieren.

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